Galerie Pendo,
Wolfbachstrasse 9, 8032 Zürich 28. Oktober bis 6. November
2010
Vernissage: 28. Oktober 2010,
18 bis 20 Uhr Laudatio: Hanna
Wittenwiller-Notter, lic. phil. I
Öffnungszeiten der Ausstellung:
29./30. Oktober, 4./5./6.
November 2010
jeweils 14 bis 19 Uhr
Sylvia Bosshard
Tolhusen 10
8352 Elsau
Tel. 052 363 17 35
e-mail:
keramik.galerie@bluewin.ch
Sylvia
Bosshard zeigt in der Zürcher Galerie Pendo Skulpturen und Objekte in der
japanischen Raku-Technik. Die talentierte und kreative Keramikerin arbeitet
seit über 20 Jahren mit Ton. Sie begann als Autodidaktin mit Gebrauchskeramik
und besuchte später Weiterbildungskurse bei namhaften Künstlern im In- und
Ausland. In der alten japanischen Raku-Brenntechnik hat sie eine spezielle
Herausforderung entdeckt, die ihrer Kreativität immer neue Möglichkeiten
bietet. Raku bedeutet: Freude, Wohlbehagen, Glückseligkeit. Solche Gefühle
stellen sich tatsächlich ein, wenn die Keramikerin ein gelungenes Stück vor
sich hat – nach dem langen Weg von der Idee über Töpfern, Glasieren, Brennen
und Schrubben der Keramik-Stücke im Wasserbad. Glücksgefühle empfindet auch,
wer diese Skulpturen und Objekte betrachet.
Blumenkind Fiona, Raku-Keramik von Sylvia Bosshard
Knospe, Raku-Keramik von Sylvia Bosshard
Korallenschiff, Raku-Keramik von Sylvia Bosshard
Ohne Titel, Raku-Keramik von Sylvia Bosshard
Atelier Bodoni / Bodoni Club / Waldgut Verlag
Freundliche Einladung
zu 1 Ausstellung • 1 Vernissage • 2 Lesungen in der galeriependo, Wolfbachstrasse 9, 8032 Zürich
Sprache sehen ...
Ausstellung
Einblattdrucke – die Bodoni Poesie Blätter aus Beat Brechbühls Atelier Bodoni. Ausstellung 20.–29. November 2009. Hervorragende Texte typographisch gestaltet, in Blei- Handsatz gesetzt und auf Handpressen auf außergewöhnliche Papiere gedruckt – Sprachbilder, Bildersprache. Die Galerie ist geöffnet: 14–19 Uhr. Montag geschlossen.
Vernissage: Donnerstag, 19. November 2009, 18.00 Uhr
Lesung Werner Lutz liest aus seinem neuen Gedichtband Kussnester soeben erschienen im Waldgut Verlag
Sonntag, 29. November, 17.00 Uhr
Ausstellung und Büchertisch
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Die Ausstellung zum hundertsten Geburtstag von Hans fis Fischer
Am 6. Januar 2009 wäre er hundert Jahre alt geworden, der im Kanton Zürich tätige Berner Grafiker, Zeichner, Märchen-, Geschichten- und Schulbuchillustrator, Bilderbuchautor, Maler, Bühnenbildner, Gestalter von über 20 Wandbildern, Karikaturist Hans fis Fischer (6.1.1909-16.4.1958). Zum Geburtstagsfest am Dreikönigstag 2009 laden die Enkel und die Galerie Pendo in Zürich ein (Wolfsbachstrasse 9, ab 18 Uhr). Die Ausstellung mit Werken aus drei Jahrzehnten dauert bis zum 26. Februar 2009 (Öffnungszeiten Do/Fr 14.00-18.00, Sa 14.00-17.00; Finissage 26. Februar, 18.00 Tel. 044 262 37 37).
Er muss das Bett hüten
Hans fis Fischer
fis photo
les Critiques d'Art
Hans fis Fischer
Rotkäppchen
Hans fis Fischer
V E R L Ä N G E R U N G bis Mitte Juli
Tiere in der Kunst (20. Jh.)
Ausstellung in der Galerie Pendo vom 24. April 2008 bis zum 4. Juni 2008
Öffnungszeiten: Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Vernissage am 24. April 2008 von 18 bis 20 Uhr
Die Ausstellung widmet sich einem Sujet, das die Kunst seit ihren Anfängen beschäftigt: dem Tier. Prähistorische Höhlenmalereien und Bronzestatuetten, antike Mosaike und mittelalter-liche Plastiken haben die Tier- und Fabelwelt in großer Fülle zur Darstellung gebracht. Das Tier tritt dabei in all seinen unterschiedlichen Rollen zu Tage: als Haus- oder Nutztier, als Wild- oder Fabeltier. Schon früh wurden der Tierwelt menschliche Züge angetragen, wurden menschliche Eigenschaften mit bestimmten Tieren verbunden. Katze und Hund sind dem Menschen besonders nahe, doch auch Eisbärenbabys wecken, wie sich jüngst zeigte, unseren Beschützerinstinkt. Welche Rolle spielt nun das Tier in der modernen Kunst?
Die Galerie Pendo wirft einen panoramatischen Blick auf die künstlerische Tierwelt, wie sie sich in Werken des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert. Die Ausstellung versammelt rund 40 Arbeiten und lässt die Galerieräume randvoll mit Tieren erscheinen. Der imaginäre Zoo an der Wolfbachstrasse kennt keine Gitter und Gräben: Katze und Pferd, Kamel und Giraffe gesellen sich zueinander. Eine majestätische Katze von Hans Fischer (Fis) bietet dem Schrei des Schneeleoparden von Jürg Klages Paroli. Eine betörend schöne, aber zivilisationsge-schädigte Blattwanze von Cornelia Hesse begegnet einer in zarten Farbtönen auf die Lein-wand gemalten Blaumeise von Adolf Dietrich. Die bunte, kindgerechte Tierwelt von Kaspar Fischer steht einer grossangelegten Landschaftsszenerie mit Katzen von Varlin gegenüber. In Malerei, Kleinplastik, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Mosaik werden Tiere zur Darstel-lung gebracht, wird das Wesen des Tiers in vielen Facetten vermittelt.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Horst Beck, Arthur Calam, Mario Comensoli, Martha Cunz, Helen Dahm, Trudi Demut, Adolf Dietrich, Ernst Egli, Hans Falk, Elisabeth Fata, Fis, Franz Fischer, Kaspar Fischer, Hanny Fries, Max Gubler, Willi Hartung, Max Hellstern, Cornelia Hesse, Barbara Hug, Irma Ineichen, Martin Kaufmann, Jürg Klages, Bernhard Moosbrugger, Otto Müller, Fritz Pauli, Giuliano Pedretti, Righini, Gregor Scholz, Martina von Schulthess, Nilla Six, Emil Stavrev, Bettina Truninger, Robert von Wartburg, Iris Zürcher, Ruth Zürcher.
Biografien der Künstler und ausgewählte Buchpublikationen liegen in der Ausstellung auf.
Das Kunstmuseum Olten präsentiert vom 11. April bis 27. Mai die Ausstellung „Fritz Weigner Aquarelle“. Im Rahmen der Ausstellung wird das Glasfenster „Maria mit Kind“ des Künstlers gezeigt. Die 1956 entstandene Arbeit ist ein bedeutendes Zeugnis für die Schweizer Glasmalerei der Nachkriegszeit.
Fritz Weigner gehört zu den wichtigsten Glasmalern der 50er und 60er Jahre. Er schuf zwischen 1954 und 1968 eine eindrucksvolle Reihe sakraler Glasfenster: 1954 entstand ein „Christus“, 1956 „Maria mit Kind“, 1958 „Kosmos“, 1961 und 1968 entstanden Glasfenster für die katholische Kirche in Sitterdorf/TG, 1962 für die Pfarrkirche von Schellenberg/FL, 1964 für dir katholische Pfarrkirche in Bichelsee/TG und die Tauf-kapelle der katholischen Kirche in Bürchen/VS.
Zu sehen ab 2009 im Landesmuseum in Zuerich -
Fritz Weigner
Maria mit Kind. 1956
Glasfenster, 245 x 144 cm
Nachlass Fritz Weigner, Zürich
Herbert Gröger schreibt 1959 zu diesem Glasfenster:
Vor dem Original lassen einen schon allein die Farben die sinnbildliche Bedeutung des Themas erkennen: in machtvoller Frontalität steht Maria mit dem Christuskind vor uns. Nur die beiden Gesichter weisen eine leichte Ätzung auf. . . was ihnen einen besonderen Akzent innerhalb der Gesamtkonzeption sichert. Die genau in der Mitte aufragende Gestalt der Madonna, ihr Haupt, ihre Arme und ihr angedeuteter Nimbus sowie der ebenfalls wie von einem sternförmigen Nimbus umgebene Kopf des Christuskindes leuchten in unterschiedlich starkem Gelb, das uns den Glanz des Goldes suggeriert.
Noch verstärkt wird dieser Eindruck durch das strahlende Blau, in das alles Gelb einge-bettet ist. Dieses Blau, das zugleich an den Schutzmantel Mariä und an den Himmel erinnert, wirkt – was in der Natur der Farbe liegt – kühler und steigert gerade durch diesen Kontrast die erregende Kraft der Gelbpartien. Ganz am Rand aber sind in behut-samer Art noch kleine Rotflecken eingesetzt.
Die künstlerische Bedeutung dieser Scheibe liegt überhaupt nicht zuletzt in der harmonischen Verknüpfung verschiedener Komponenten. Schon allein das Zusammen-spiel der einzelnen Formen (man beachte etwa die Geschlossenheit des Ovals im Christuskopf!) ergibt entschieden einen Wohlklang. Und das gilt in noch weit ver-mehrtem Maß von der Ausgewogenheit der Farben. Doch jenseits dieser mehr formalen Werte steht die inhaltliche und gehaltsmässige Verdichtung. Das Madonnenthema erscheint auf eine bezwingende Einfachheit zurückgeführt, die ganz sakrale Würde ist. Nirgends lenkt ein bloß zufälliges Detail ab. Das aber führt dazu, dass das Werk wie eine symbolstarke Sinfonie, die die Glaubenskräfte in unserer eigenen Seele zum schönen Klingen bringt, auf uns wirkt.
Die Ausstellung im Kunstmuseum Olten präsentiert Aquarelle, ein Glasfenster und einige weitere Arbeiten des Zürcher Malers Fritz Weigner (1913-1974). Alle Werke stammen aus dem Zürcher Nachlass des Künstlers. Fritz Weigner war zwei Jahrzehnte lang in keiner grösseren Ausstellung vertreten. Das Kunsthaus Aarau stellte den Maler 1976 zusammen mit Karl Ballmer, Hans Trudel und Walter A. Steffen in der vielbeachteten Ausstellung „Outside“ vor. Als 1986 die Zürcher Galerie Scheidegger eine Werkschau zeigte, erschien ergänzend das Buch „Fritz Weigner 1913-1974: sein Denken – sein Werk“ im Pendo-Verlag.
Die jetzige Ausstellung mit Aquarellen des Malers lenkt den Blick auf eine Technik, die selten im Zentrum eines künstlerischen Ĺ’uvres steht. Fritz Weigner hat sich, sieht man von einigen Glasfenster-Zyklen und Wandbildern ab, zeitlebens mit grosser Hingabe dem Aquarell gewidmet. Wie kein anderer Künstler der Schweizer Moderne hat er sich dieser Technik bemächtigt und ihre Möglichkeiten auszuschöpfen gewusst. Entstanden sind eine Reihe von Bildserien – Rheinlandschaften, Meerbilder, Ansichten von Paris oder Köpfe –, die in Komposition und Farbigkeit beeindrucken. Fritz Weigner war kein unentwegter Arbeiter, sondern liess die Dinge und deren Ideen auf sich zukommen: Im richtigen Augenblick hielt Bildeindrücke auf dem Papier fest. Motive, die ihn fesselten, erscheinen in zahlreichen Wiederholungen: Dem Tomasee beispielsweise, der Quelle des Vorderrhein, begegnet man in expressiven, abstrahierenden Bildentwürfen. Dem über religiöse Fragen nachsinnenden Maler entsprach das Aquarell, für dessen Handhabung „ ein äußerst flexibles Denken und intuitives Handeln“ Voraussetzung sind. Wie sein Lehrer Otto Meyer-Amden schätzte er dessen unmittelbare Ausdrucksqualität und wie dieser war er auf der Suche nach dem Geistigen in der Kunst.
Sonnenuntergang über Mosel und Rhein, 1970
Was das Aquarell für ihn bedeutete, formulierte Fritz Weigner folgendermassen: „Das Aquarell ist das feinste Instrument, auf dem der Maler alle Variationen seines Empfindungsreichtums spielen kann vom konkreten Lebendigen bis zum abstrakten Tastenden. Die frische, farbige Niederschrift, die eine Korrektur oder Übermalung nicht zulässt, wirkt auf den Beschauer wie ein Transparent des Geistigen.“
Nordsee, 1956
Pressemitteilung
Otto Meyer-Amden Zeichnungen Fritz Weigner Aquarelle
Ausstellung in der Galerie Pendo vom 25. Oktober 2007 bis zum 31. Januar 2008
Öffnungszeiten: Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Vernissage am 25. Oktober 2007 von 18 bis 20 Uhr
Die Ausstellung führt erstmals Arbeiten von Lehrer und Schüler zusammen. Fritz Weigner (1913-1974) studierte 1928 bis 1932 an der Zürcher Kunstgewerbeschule, wo ihn unter seinen Lehrern vor allem einer beeinflusste und prägte: Otto Meyer-Amden (1885-1933). Fritz Weigner war während drei Semestern in Meyer-Amdens Klasse zum „Gerätezeichnen“ eingeschrieben. Über den Unterricht hinaus war er dem Lehrer eng verbunden: Sie führten häufig Gespräche über Kunst und besuchten gemeinsam Ausstellungen. Der pantheistischen Haltung des Lehrers begegnete Weigner mit einer christlichen Weltanschauung: Beiden gemeinsam war die Suche nach dem Geistigen in der Kunst.
Die Arbeiten von Otto Meyer-Amden – acht Zeichnungen, ein Aquarell und eine Ölskizze – treten mit den Aquarellen von Fritz Weigner in Dialog. Landschaft, Figuren und Köpfe sowie Kirchenraum sind die Themen, zu denen sich die Werke gruppieren. Im Abschnitt Kirchen-raum sind drei Entwurfszeichnungen Meyer-Amdens zum Glasfenster für das Zürcher Zwingli-Kirchgemeindehaus dem Glasfenster „Madonna mit Kind“ von Fritz Weigner gegenübergestellt. Wie kein anderer Künstler der Schweizer Moderne hat sich Weigner der Aquarelltechnik bemächtigt und ihre Möglichkeiten auszuschöpfen gewusst. Dem über religiöse Fragen nachsinnenden Maler entsprach das Aquarell, für dessen Handhabung „ ein äußerst flexibles Denken und intuitives Handeln“ Voraussetzung sind. Wie sein Lehrer Otto Meyer-Amden schätzte er dessen unmittelbare Ausdrucksqualität, anders als dieser feilte er aber nicht in langen Entwurfsreihen an der Komposition. Weigner schätzte die „frische, farbige Niederschrift“ des Aquarells, Meyer-Amden erscheint als ein „Ordner mit innerm Auftrag“ (Ernst Gubler).
Die Werke von Otto Meyer-Amden stammen aus Privatbesitz, alle Arbeiten von Fritz Weigner aus dem Nachlass. Das Schaffen des Schülers wurde erst wenige Male der Öffent-lichkeit präsentiert. Das Kunsthaus Aarau stellte Weigner 1976 zusammen mit Karl Ballmer, Hans Trudel und Walter A. Steffen in der vielbeachteten Ausstellung „Outside“ vor. Als 1986 die Zürcher Galerie Scheidegger eine Werkschau zeigte, erschien ergänzend das Buch „Fritz Weigner 1913-1974: sein Denken – sein Werk“ im Pendo-Verlag. Im Frühjahr 2007 war im Kunstmuseum Olten die Ausstellung „Fritz Weigner: Aquarelle“ zu sehen.
Zur Ausstellung liegt ein Faltblatt auf. Das Buch „Fritz Weigner 1913-1974“ und die Weg-leitung zur Oltener Ausstellung können ebenfalls in der Galerie bezogen werden.